Am 18. April 2026 gingen wir GRÜNEN gemeinsam mit Fridays for Future, Greenpeace, BUND, WWF, Campact, Scientists for Future, Omas for Future, Omas gegen Rechts, Atomkraftgegner, Seniorenvertretungen für erneuerbare Energien, Wirtschaft für ein modernes Deutschland, Unternehmen, Handwerksbetrieben und vielen mehr auf die Straßen.

Wir setzten in Berlin, Hamburg, Köln und München ein Zeichen für die Energiewende – gegen fossile Lobbypolitik und für eine saubere, sichere Zukunft. Wirtschaftsministerin Reiche will die erfolgreiche Wende zu den erneuerbaren Energien abwürgen und uns in eine fatale Abhängigkeit von fossilen Energien bringen. Diese Entwicklung muss gestoppt werden, denn wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt.

In Deutschland waren über 80.000 Bürger*innen auf den Demonstrationen, in Berlin waren 24.000 auf der Demo. Der Demonstrationszug ging vom Wirtschaftsministerium über den Bundestag zum Bundeskanzleramt und zurück zum Wirtschaftsministerium. Eine sehr bunte Mischung: Kinder, Jugendliche, Familien, Mittelalter, Alte, von Punk bis Anzug mit Schlips und Kragen.



Unser Mitglied Andreas Janke aus Salzgitter-Bad war nach Berlin gefahren und nahm an der Demonstration teil: „Bei sonnigem Wetter hat „Fridays for Future“ die Demo eröffnet. Die Stimmung war zwar sehr bestimmt gegen den Unfug von Ministerin Reiche, aber es war auch lustig und vor allem friedlich. Ich konnte mich unterwegs mit so einigen Menschen unterhalten: > Mit mittelständischen Unternehmern, die 20 bis 70 Mitarbeiter haben und rechtliche Zuverlässigkeit erwarten, dass sie für ihren Betrieb erneuerbare Energien aufbauen können, ohne dass ihnen von Regierungswechseln der Boden wirtschaftlich unter den Füßen weggezogen wird > Mit Ingenieurbüros, die sagen, dass sie das Know How für die technologische Zukunft nur dann in den Händen Deutschlands halten können, wenn die Politik sie nicht an China verrät > Mit Inhabern von Betrieben, deren Marktführerschaft bei Wind und Solar früher von Altmaier und heute von Reiche zerstört und anfällig für die Übernahme durch China gemacht wird. Deshalb müssen wir nun dort kaufen, womit wir hier weltweit einmal Marktführer waren und was hier zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. Die Befürchtung ist, dass sich dasselbe nun zum Beispiel bei Wärmepumpen wiederholt. Noch sind wir Marktführer. Aber wenn Reiche erfolgreich ist, beginnt auch da der Ausverkauf nach China und hier ein Arbeitsstellenabbau.“

Alle Redner*innen betonten, dass es diese Breite von Teilnehmenden durch alle Bevölkerungsschichten und Hand in Hand von Umwelt- und Wirtschaftsaktivisten in dieser Konzentration noch nie gegeben habe.
