Landtagswahl 2022

„Endlich machen!“ – Für Salzgitter in den Landtag

Am 09.10.2022 ist Landtagswahl in Niedersachsen und Salzgitter ist aufgeteilt in zwei Wahlkreise. Unsere Kandidat*innen für Salzgitter zur Landtagswahl 2022 stellen sich hier vor:

Wahlkreis 10 – Julia Mefs

Julia Mefs kandidiert für den Süden von Salzgitter (Stadtteile Bad, Barum, Beinum, Flachstöckheim, Gitter, Groß Mahner, Hohenrode, Lobmachtersen, Ohlendorf, Ringelheim und vom LK Wolfenbüttel die Gemeinde Schladen-Werla, die Samtgemeinden Baddeckenstedt, Elm-Asse, Oderwald, und die gemeindefreien Gebiete Am Großen Rhode, Barnstorf-Warle, Voigtsdahlum)

PERSÖNLICHES:

  • Geb. 1978 in Salzgitter, verheiratet, ein Kind
  • Erstes und zweites Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien in Germanistik, Geschichte, Philosophie
  • Viele Jahre Dozentin in Integrations- und Flüchtlingskursen
  • Leitung der Inklusionsassistenz an Schulen
  • Sozialpädagogin bei Grone Schulen

POLITIK:

  • Parteieintritt 2014, mehrere Jahre Vorstandssprecherin im Kreisverband Salzgitter
  • seit 2021 Mitglied des Rates der Stadt Salzgitter
  • Delegierte für die Regionalkonferenz und auf Bundesdelegiertenkonferenzen
  • Mitglied in der LAG Tierschutz, „AG Schacht Konrad“, „Bündnis gegen Rechts“ der IG-Metall

THEMEN:

  • Umwelt und Klimaschutz
  • Tierschutz
  • Soziales und Integration
  • Bildung und Kultur
  • Schacht Konrad und Asse II

Julias Bewerbung als Kandidatin für den WK10: WK10-Julia-Mefs

Julia erreicht ihr per Mail:

Wahlkreis 11 – Michael Dröse

Michael Dröse kandidiert für die Mitte und den Norden von Salzgitter (Stadtteile Beddingen, Bleckenstedt, Bruchmachtersen, Calbecht, Drütte, Engelnstedt, Engerode, Gebhardshagen, Hallendorf, Heerte, Immendorf, Lebenstedt, Lesse, Lichtenberg, Osterlinde, Reppner, Salder, Sauingen, Thiede, Üfingen, Watenstedt und vom LK Peine die Gemeinde Lengede)

PERSÖNLICHES:

  • Geb. 1964 in Salzgitter
  • Aufgewachsen in Lengede
  • Wohnhaft in SZ-Lebenstedt
  • Geschieden, in Partnerschaft, zwei Söhne
  • Maschinenbautechniker bei der Salzgitter Flachstahl GmbH
  • Interessen: Amateurfunk, Tauchen, Judo, Segeln, Jagen, Vorderlader

POLITIK:

  • Seit 2014: Mitglied im Verein proSal Bürgerinitiative Salzgitter e.V.
  • seit 2016: Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, seit 2018: Beisitzer im Vorstand des Kreisverbandes Salzgitter
  • 2018-2021: Ratsmitglied im Rat der Stadt Salzgitter, Fraktionsmitglied der Ratsfraktion
    Bündnis 90/ Die Grünen und Ausschussmitglied im Stadtplanungs- und Bauausschuss, Betriebsausschuss Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik, Betriebsausschuss Grundstücksentwicklung und Betriebsausschuss SRB
  • 2019-2021: Beiratsmitglied im Beirat der Bäder Sport- und Freizeit Salzgitter GmbH
    (BSF) und Aufsichtsratsmitglied im Aufsichtsrat der Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH (ASG)
  • seit 2021: Ortsratsmitglied im Ortsrat der Ortschaft Nord und Fraktionsmitglied in der
    Ortsratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen

THEMEN:

  • Arbeit und Wirtschaft
  • Digitales
  • Stadtplanung

Michaels Bewerbung als Kandidat für den WK11: WK11-Michael-Droese

Michael erreicht ihr per Mail:


Informationen GRÜNE Niedersachsen

Alle Infos zum Wahlprogramm, zu unseren Spitzenkandidat*innen, zum Wahlprogramm und zu allen weiteren Kandidierenden gibt es hier: https://www.gruene-niedersachsen.de/dossier/landtagswahl-2022/

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Foto: Sven Brauers | brauers.com | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LV Niedersachsen

„Endlich machen!“ – Infos zur Wahlkampagne und den Plakaten

Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LV Niedersachsen

Die GRÜNEN sind die entscheidende Veränderungskraft, um Niedersachsen voranzubringen und sie wollen den Stillstand der Großen Koalition mit der Landtagswahl im Oktober beenden. „Endlich machen“ lautet dann auch der Claim ihrer Wahlkampagne, die das Spitzenduo Julia Willie Hamburg und Christian Meyer sowie die Landesvorsitzenden Anne Kura und Hanso Janßen heute Vormittag in Hannover vorgestellt haben.

„Das Land steht vor gewaltigen Herausforderungen. Sie reichen von der Klimakrise, der Energieversorgung, den Preissteigerungen bei Gas und Lebensmitteln über die prekäre Situation an vielen Schulen, in Kitas und auf dem Wohnungsmarkt bis hin zu einem überlasteten und unzureichenden Nahverkehr von Bus und Bahn“, sagt Spitzenkandidatin Julia Willie Hamburg. Daher wollen die GRÜNEN mit einem breiten Angebot über ihre Kernthemen hinaus in den Wahlkampf ziehen. Und so vielfältig die Aufgaben, die die nächste Landesregierung zu bewältigen hat, so vielfältig sind auch die heute vorgestellten zehn Plakatmotive, die ab Ende August für GRÜNE Stimmen in ganz Niedersachsen werben werden. Erstmals werben die GRÜNEN auch mit den Porträts ihrer Spitzenkandidat*innen. Julia Willie Hamburg steht für Aufbruch und Erneuerung in einer Grün geprägten neuen Landesregierung und wirbt mit dem Slogan Politik für morgen statt von gestern. „Wir wollen die Zukunft aktiv gestalten. In Niedersachsen investieren, insbesondere die ländlichen Räume besser aufstellen und anbinden. Unsere Schulen und Kitas wollen wir besser ausstatten und fit für das 21. Jahrhundert machen. Und insbesondere Familien und Kinder in das Zentrum unserer Politik stellen. In Niedersachsen steckt so viel Potenzial und wir wollen das Land zukunftsfähig aufstellen. Deshalb wollen wir auf Augenhöhe mit SPD und CDU kommen und einen eigenständigen Wahlkampf für Grüne Inhalte machen“, so Hamburg.

Ein Thema, das die Menschen in Niedersachsen stark bewegt, ist die Energiepolitik, steigende Mieten und Preise sowie die sich anbahnende Klimakatastrophe. Spitzenkandidat Christian Meyer verabschiedet sich auf seinem Plakat von den fossilen Energien entsprechend seines Kernthemas mit einem Bye bye, CO2. „Wir müssen in der jetzigen Lage schnellstmöglich unsere einseitige energiepolitische Abhängigkeit beenden. Es braucht einen Turbo bei der Energiewende, weg von fossilen Energieträgern und hin zu mehr Energie aus Sonne und Windkraft“, erläutert Meyer. „Wir müssen Gas- und Ölheizungen durch eine Wärmeversorgung aus erneuerbarer Energie ersetzen. Wir müssen Häuser besser dämmen – Stichwort energetische Sanierung – und wir müssen auch bei der Industrie Energiesparpotenziale endlich stärker nutzen. Und natürlich müssen wir denen helfen, die als Geringverdienende besonders unter den hohen Energiekosten leiden. Hier gilt es, soziale Härten schnell und wirksam abzufedern.“

„Mit dieser Kampagne und unserem Claim „Endlich machen“ zeigen wir: Wir wollen den Stillstand von SPD und CDU beenden und mit unserem überzeugenden Spitzenduo die treibende Kraft der nächsten Landesregierung werden. In den Umfragen wächst unser Zuspruch auf Augenhöhe mit den bisherigen Regierungsparteien, immer mehr Menschen wünschen sich, dass wir auch in Niedersachsen Verantwortung übernehmen. Wir freuen uns auf den Wahlkampf“, so die Landesvorsitzenden Anne Kura und Hanso Janßen.

Alle Kandidierenden für den Landtag

Mit einem Klick auf die Karte gelangst du auf die Übersichtsseite des Landesverbandes.

Salzgitter ist in die Wahlkreise 10 und 11 aufgeteilt. Unsere Kandidierenden sind Julia Mefs für den WK10 und Michael Dröse für den WK 11.

So wird‘s besser: Das Grüne Programm für Niedersachsen!

Foto: Sven Brauers | brauers.com | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LV Niedersachsen

Rund 200 Delegierte auf dem Grünen Parteitag in Wolfenbüttel haben heute das Grüne Landtagswahlprogramm mit dem Titel „So wird’s besser“ beschlossen. Zwei Tage diskutierten die Grünen über den Ausbau von Windrädern, Solardächer auf öffentlichen Gebäuden, die Unterstützung von Familien und über den nachhaltigen Umbau des Wirtschaftsstandorts Niedersachsens. Einig waren sich die Delegierten in ihrem Ziel zur Landtagswahl, die jetzige Landesregierung mit ihrer „Großen Koalition des Stillstands“ abzulösen und mit einem starken Grünen Ergebnis eine prägende Kraft in der nächsten Landesregierung zu werden.

In ihrer kämpferischen Rede stimmt Spitzenkandidatin Julia Willie Hamburg auf den Wahlkampf ein: „Nach fünf Jahren Stillstand und ambitionslosem Regieren auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner in der Großen Koalition ist die Zeit reif für starke Grüne in der nächsten Landesregierung. Ökologisch, sozial gerecht und weltoffen – wir wollen in Niedersachsen ein Jahrzehnt der Investitionen einläuten und das Land endlich wieder nach vorne bringen: bei der Energiewende, an unseren Kitas und Schulen mit mehr Personal und besserer Qualität, für eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik und beim klimaneutralen Umbau der Wirtschaft, den wir sozial gerecht vorantreiben wollen. Mit unserem heute auf dem Parteitag beschlossenen Programm zeigen wir genau dies: So wird’s besser! Ganz konkret schlagen wir eine Verbesserung des Nahverkehrs und ein Klimaticket vor, um niedersachsenweit kostengünstig Busse und Bahnen nutzen zu können. Wir wollen Kinder und Familien ins Zentrum unserer Politik stellen. In Kitas braucht es dringend die dritte Kraft und an Schulen mehr Lehrkräfte und multiprofessionelle Teams. Und wir wollen die Vielfalt in unserem Land leben und Teilhabe gewährleisten. Ein Teilhabegesetz für Geflüchtete kann den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Sprachkursen und zu sozialer Teilhabe endlich verbindlich regeln. Und wir wollen den Kampf gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus deutlich ausbauen und die Zivilgesellschaft stärken. Niedersachsen ist vielfältig und weltoffen, und das wird eine Landesregierung mit starken Grünen weiter vorantreiben.“

„Wir sind überzeugt: Die nächste Landesregierung muss mehr leisten als die aktuelle. Die Herausforderungen sind riesig: Klimakrise, sichere Energieversorgung und Ressoucenschonung, soziale Gerechtigkeit und Wohnungsnot, nachhaltiges Wirtschaften, Umwelt- und Artenschutz und eine Landwirtschaft, die für Tier- und Umweltschutz eintritt und zugleich faires Einkommen für Landwirte bietet“, meint Spitzenkandidat Christian Meyer. „Für uns muss der Ausbau der erneuerbaren Energien und nachhaltiges Wirtschaften zusammen gedacht werden. Es braucht einen Turbo bei den erneuerbaren Energien. Mit dem derzeitigen Schneckentempo der Landesregierung bräuchten wir 125 Jahre bis alle geeigneten Landesgebäude mit Solaranlagen ausgestattet wären. Das wollen wir ändern. Der Windenergieausbau hat sich unter Rot-Schwarz um 80 Prozent verlangsamt. Auch das muss anders werden: Wir wollen 2,5 Prozent der Landesfläche– statt 1,1 Prozent wie unter der jetzigen Landesregierung – als Vorrangfläche für die Windenergie ausweisen und auf See die Offshore-Energie mindestens verdoppeln. Umweltminister Olaf Lies sollte nicht nur Pressemeldungen zum Klimaschutz mit wohlklingenden Ankündigungen verschicken, sondern den Worten müssen auch Taten folgen! So braucht Niedersachsen mehr Klimaschutz und mehr soziale Gerechtigkeit beim Wohnen. Wir wollen beim Wohnungsbau mit einer neuen Landesgesellschaft für Klima und Wohnen Gebäude energetisch sanieren und flächenschonend aufstocken und stärker in den sozialen Wohnungsbau investieren. Wir wollen dauerhaft mindestens 100.000 Sozialwohnungen neu schaffen. Damit auch Haushalte mit geringem Einkommen davon profitieren, soll es gezielte Förderprogramme geben. Jede gegen erneuerbare Energien ausgetauschte Öl- und Gasheizung, jede Energieeinsparung schafft einen dreifachen Effekt: Wir schützen das Klima, machen uns unabhängig von Putin und schonen den Geldbeutel der Mieter*innen. Denn die günstigste Energie ist immer die eingesparte fossile Energie. Packen wir es an.“

Die Landesvorsitzenden Anne Kura und Hanso Janßen fassen das Ziel für die Landtagswahl zusammen: „Wir wollen Niedersachsen stark machen für eine Zukunft, in der unsere Kinder und Enkel sicher leben können. Dafür brauchen wir eine andere Landesregierung – mit starken Grünen, die eintreten für saubere und nachhaltige Energieversorgung, für zukunftsfähige und klimaneutral-wertschöpfende Wirtschaft, für nachhaltige Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik, für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und für bessere Chancen und mehr Bildungsgerechtigkeit in unserem Land. Unser Wahlziel ist deshalb: das beste Grüne Landtagswahlergebnis erreichen, damit wir als treibende Kraft in der nächsten Landesregierung Niedersachsen so voranbringen können, dass unser Land und die Menschen ihre Stärken entfalten können.“

Hintergrund: Dem heute beschlossenen Wahlprogramm war ein intensiver parteiinterner Beteiligungsprozess sowie der Austausch auch mit externen Verbänden und Organisationen vorausgegangen. Über 700 Änderungsanträge waren eingereicht worden, ein Großteil konnte vorab geeinigt werden, zu den übrigen gab es eine Debatte und Abstimmungen. Die Grüne Landesliste für die Landtagswahl wurde bereits auf dem digitalen Parteitag in Hameln Ende März gewählt. Sie ist am 21. April 2022 per Briefwahl bestätigt worden. Alle Kandidierenden finden Sie hier: https://www.gruene-niedersachsen.de/digitaler-parteitag-hameln-2022-listenaufstellung/